Die Helfer aus Deutschland

Heinz Kühn

Heinz KühnAls er im Jahre 1978 im Rahmen einer Urlaubsreise zum ersten Mal Haiti besuchte, rechnete Heinz Kühn nicht damit, welche Folgen seine Begegnungen mit diesem Land und den dort lebenden Menschen haben würden. Doch die große Armut der Bewohner in Port-Salut und die Tatsache, dass zur damaligen Zeit über 90% der Haitianer Analphabeten waren, ließen den Lehrer nicht mehr los. Als er zurück nach Hause kam, hatte er die ersten Patenkinder, denen er den Besuch einer Schule finanzierte. Die Erzählung von seinen Erlebnissen in Haiti brachte den Stein schließlich ins Rollen. Kollegen, Bekannte und Freunde wollten auch helfen. Sein Lebenswerk, die Haitihilfe, war geboren.

Seit dieser ersten Begegnung mit Haiti besuchte Heinz Kühn - bis auf zwei Jahre - jedes Jahr erneut das Land, um den Menschen zu helfen. In Deutschland wuchs unterdessen die Zahl der Spender, die Patenschaften übernahmen. So wurde es möglich, dass zeitweise fast 1000 Kindern der Besuch der Primarschule ermöglicht werden konnte sowie zahlreiche arme Familien und alte Menschen Unterstützung fanden. Im Jahre 2008 besuchte Heinz Kühn vorerst zum letzten Mal das Land. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich aus dem "aktiven" Teil der Hilfsinitiative - den Reisen nach Haiti - zurück, die seither hauptsächlich von Christian und Thomas Honeck durchgeführt werden. Heinz Kühn beteiligt sich jedoch weiterhin mit organisatorischen Tätigkeiten an der von ihm ins Leben gerufene Initiative.

Weitere helfende Hände

Neben Christian und Thomas Honeck sind zahlreiche weitere Helfer für die Haitihilfe in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Ehepartner, Geschwister, Freunde und Kollegen, viele helfende Hände setzen sich für die Haitihilfe ein. Das reicht von der Abwicklung der Spendenbescheinigungen über Hilfe beim Versand der Bescheinigungen und Berichte bis hin zur "PR Arbeit" in sozialen Medien.

 

Auch die Helferinnen und Helfer in Haiti sind unverzichtbar für unsere Hilfsprojekte.

Lesen Sie hier mehr: Die Helfer vor Ort